Zensursula - Der Widerstand wächst
heise.de berichtet, daß intelligentes Leben entdeckt wurde:
Sachsen-Anhalts Justizministerin warnt vor mehr Netzsperren (04.05.2009)
Kinderporno-Sperren: "An Populismus kaum zu überbieten" (04.05.2009)
Und eine Onlinepetition gibt es auch:
Petition: Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten vom 22.04.2009.
"Text der Petition
Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die "Sperrlisten" weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.
Begründung
Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder."
Die Petition hat bis jetzt (05.05.2009, 8:05h) ca. 14.200 Unterstützer. Wenn ihr wollt, dann schreibt euch ein.
Der Verein MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren, MOGIS, hat eine Experiment ausgetüftelt mit dem gezeigt wird, wie Zensursula sich das Surfen im Inet vorstellt:
Ein kleines Experiment
"Unter [ip] (Url kann sich ändern, bitte diesen Artikel verlinken) läuft ein Server, der Zufalls-Weiterleitungen auf andere Webseiten macht. Das Programm merkt sich die Aufrufer und die Anzahl der bisherigen Aufrufe. Beim dritten Mal gibt es eine Warnung, beim jedem vierten Mal erfolgt eine Umleitung auf eine Stopp-Seite.(...)"
Ich erwähne MOGIS hier bei op.net so oft, weil MOGIS wichtige und unterstützenswerte Arbeit beim Vorgehen gegen KiPo und für freie Kommunikation leistet. Außerdem zeigt MOGIS, daß man als von Mißbrauch Betroffene/r nicht auf die Opferrolle festgelegt ist, und das nicht durch therapeutisches Gefasel, sondern durch reale Handlungen.
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