Operation Titstorm -für ein freies Internet

ANONYMOUS kämpft mittels DDoS gegen die Bestrebungen Australiens, das australische Internet zu zensieren. Zensurbestrebungen gibt es auch in Frankreich und in Deutschland.

"Operation Titstorm is a collective effort by all of Anonymous in every continent and most every country. Today is was Australia. Tomorrow it might be Canada, the United States, Britain or any other country where the Lulz currently shine. "

Unter Anonymous' Banner versammeln sich u.a. Australier, Kanadier, Amerikaner, Niederländer und Deutsche. Anonymous Ziele sind die Seiten
http://aph.gov.au
www.acma.gov.au
www.minister.dbcde.gov.au

http://aph.gov.au scheint seit drei oder vier Tagen nicht erreichbar zu sein, www.acma.gov.au wirkt angeschlagen

Als www.acma.gov.au gestern Abend für kurze Zeit in die Knie ging, sollen Gerüchten zufolge die Chinesen mit zwei Botnets geholfen haben. Es gibt anderen Gerüchten zufolge Bestrebungen, Kontakte zu koreanischen und russischen Botnetbetreibern zu knüpfen.

Wenn ihr live dabei sein wollt, findet ihr den Hauptchat unter irc://irc.anonnet.org#titstorm. Den Fallback findet ihr unter irc://irc.anonymuncule.com#titstorm. Einen Webchat gibt es auch, und zwar unter der Adresse https://www.mibbit.com/chat/?url=irc//:irc.anonnet.org#titstorm

14.02.2010

Eine Reihe von Anonymii hat entschieden, die DDoS-Agriffe auf die Websites der australischen Regierung zu unterbrechen, E-Mail-, Fax- und Telephonspamming sollen allerdings fortgesetzt werden. Zeitgleich werden im irc://irc.anonnet.org#titstormIRL Straßenproteste organisiert.

15.02.2010, Project Freeweb

Anonymous sagt, daß das DDoSing am 20. Februar fortgesetzt wird. Am selben Tag sollen die IRL Proteste stattfinden. Der IRL-Teil läuft unter dem Namen Project Freeweb. Informationen darüber findet ihr auf der Website http://www.encyclopediadramatica.com/Project_Freeweb.
Den Project Freeweb IRC findet ihr unter irc.anonnet.org #projectfreeweb.

Die Anonymii sind geschäftig wie Ameisen. Ich staune über deren Fähigkeit zur Selbstorganisation.

Weiterführende Informationen findet ihr unter http://encyclopediadramatica.com/Operation_Titstorm

Spread the word!

Mördertitten!

Der Geheimdienst ihrer Majestät, der MI5, ist laut einer Meldung von WorldNetDaily (MI5 hunting breast implants of death, 01. Februar 2010) der Ansicht, daß Terroristinnen sich Brustimplanate aus PETN einsetzen lassen um damit ganz unsexy Anschläge zu verüben.

Fefe mutmaßt hingegen, daß der MI5 bzw. die mit der Sicherheit an Flughäfen befaßten Organe nur einen Vorwand suchen

"(...) um großbusigen Frauen am Flughafen mal so richtig die Brüste begrapschen zu dürfen."

Rechner über den Browser identifizieren

Falls ihr wissen wollt, welche Spuren ihr beim Surfen hinterlaßt und wie leicht ihr anhand der Daten, die euer Browser an den Server sendet, zu identifizieren seid, dann ist das Panopticlick-Projekt der Electronic Frontier Foundation für euch gemacht.

"Traditionally, people assume they can prevent a website from identifying them by disabling cookies on their web browser. Unfortunately, this is not the whole story.(...)"

Heise hat einen Artikel darüber (29.01.2010): EFF demonstriert den "Fingerabdruck" des Browsers.

Das erschreckendste Resultat erreichte ich mit meinem Firefox (die anderen Browser waren Opera und Konqueror. Konqueror erbrachte das beste Ergebnis). In der von mir verwendeten Konfiguration (Cookies erlaubt, Java und Javascript abgeschaltet) meldete Panopticlick:

"Your browsers fingerprint appears to be unique among the 265,038 tested so far.
Currently, we estimate that your browser has a fingerprint that conveys 18.02 bits of identifying information."

Vodafone zensiert bereits, Telekom ab 17.10.2009

Die Nachrichtenseite zdnet.de berichtet in ihrem Artikel Sperre von freien DNS-Servern: So umgeht man die Blockade vom 22.09.2009:

"Schon seit Juli fängt Vodafone im UMTS-Netz den Traffic zu DNS-Servern ab und lässt ihn von seinen eigenen beantworten. Andere Provider werden vermutlich bald folgen. ZDNet zeigt, wie man die Sperre umgeht und freie Server nutzt. (...)"

Die Telekom zensiert ab dem 17.10.2009. Vielleicht fragt ihr mal bei eurem ISP nach, wann der damit beginnt...

Die German Privacy Foundation e.V. hat schon vor geraumer Zeit eine ausführliche Anleitung zum Benutzen unzensierter DNS-Server ins Netz gestellt.
Diese Anleitung wurde nun um den Punkt DNS-Server testen ergänzt. Das heißt, wenn man die von der GPF zur Verfügung gestellten unzensierten DNS-Server nutzt, kann man durch klicken auf den Link welcome.gpf feststellen, ob das Ganze ordnungsgemäß funktioniert. Feine Sache.

Falls es nicht funktioniert, habt ihr entweder bei der Konfiguration geschlampt, oder euer ISP biegt die Namensauflösung um.

Wenn euer ISP die Namensauflösung umbiegt, macht bitte darauf aufmerksam. Twittert es, postet es in den Kommentaren, seid laut, laßt euch was einfallen.

RetteDeineFreiheit.de - Video

Über sempervideo.de bin ich auf ein Video der Website rettedeinefreiheit.de gestoßen. Dortselbst kann man es herunterladen und sich mit weiterführenden Informationen versorgen.

RetteDeineFreiheit.de from alexanderlehmann on Vimeo.

Weitersagen!

Polizeigewalt während "Freiheit statt Angst"-Update

Bei fefe gibt es ein Video von der Demo "Freiheit statt Angst", die am Samstag in Berlin stattfand.

Dieses Video zeigt, wie deutsche Polizisten, dem Augenschein nach grundlos, auf einen Radfahrer losgehen.

Das Video auf Vimeo:

freiheit statt angst / freedom not fear - demo 12.09.2009 from Gerd Eist on Vimeo.

Update
piksa.info hat jede Menge Material und Links zum Thema zusammengetragen. Und auch netzpolitik.org hat einiges zu bieten, u.a. den Augenzeugenbericht in blog.adrianlang.de, der die Pressemitteilung der Polizei (siehe Link von Das Schaf hier in der Kommentarsektion) auseinandernimmt.

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Wo bleibt die Revolution?

Das rechte Maß an Menschenwürde, Demokratie und Meinungsfreiheit

Es ist nicht schlimm, sondern schlimmer:

Kanzleramtschef fordert "Verkehrsregeln im Internet"

"Ursula von der Leyen (...) forderte Diskussionen über das richtige Maß an Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenwürde im Internet."

Welches Maß an Menschenwürde ist richtig? Sollen Kannibalen-Nigger und Juden (die haben schließlich den Heiland gekreuzigt!) dieselben Rechte haben wie aufrechte, christliche, CDU wählende Deutsche? Nach wessen Maß wird das rechte (sic!) Maß an Menschenwürde festgelegt? Schadet es dem Wahlvieh, wenn zuviel Demokratie herrscht? Mich gemahnt das an George Orwells "Farm der Tiere":
"Alle Tiere sind gleich. Aber manche sind gleicher."

Da hilft nur eines: Wählt die Piraten!

Big Brother is watching us. Now.

George Orwell, 1984:

"Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten –, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit."

heise.de, 10.07.2009 Gesetz zu Web-Sperren passiert den Bundesrat

"(...) Mit der Bestätigung des Beschlusses des Bundestags von Mitte Juni müssen Zugangsanbieter mit mehr als 10.000 Kunden voraussichtlich schon vom 1. August an Filter auf Basis einer geheimen Blockadeliste des Bundeskriminalamts (BKA) einrichten. (...)

Vorbeugende Hausdurchsuchungen

In den Niederlanden, genauer in Den Haag, gibt es verdachtsunabhängige Hausdurchsuchungen. Ziel dabei ist, Sicherheit zu gewährleisten und Gefahren im Vorfeld zu erkennen.Das ganze ist so ungeheuerlich, daß ich es für wahr halte. Aber lest selbst: Door-to-Door searches

"In The Hague, we want pleasant and safe neighborhoods. For this reason, we are inspecting all homes in your neighborhood. For each address, we will see if the rules and regulations are met. (...)

If you refuse to cooperate , we’d like to point out that we are legally entitled to enter the premises with a legal warrant and without the cooperation of the owner and/or occupant(s). (...)

If an illegal situation is found during the investigation, you will receive notice about further proceedings as soon as possible."

Die Inspektorentrupps suchen unter anderem nach Sozialbetrügern, Und wer mal HARTZ 4 empfangen hat, der weiß, daß uns sowas auch in D drohen kann. Das Ding funktioniert wegen der auch in D bekannten Konstruktion:

" After all, if you have nothing to hide, you have nothing to fear. And the government is just trying to help."

KiPo-Strafverfahren gegen Zensursula eingestellt

Die Staatsanwaltschaft in Berlin hat ein wegen der Verbreitung von Kinderpornographie angestrengtes Strafverfahren gegen Zensursula eingestellt. Die Begründung:

"Die vorliegende allein in Betracht kommende Strafnorm des § 184 b Abs. 1 Nr. 2 Strafgesetzbuch (StGB) erfordert ein öffentliches Vorführen von kinderpornographischem Material.
Eine Vorführung ist nach allgemeiner Ansicht dann öffentlich, wenn sie von einem größeren, individuell nicht feststehenden bzw. jedenfalls durch persönliche Beziehungen nicht verbundenen Personenkreis wahrgenommen werden kann."

Zensursula hatte ja damals KiPo vor Journalisten vorgeführt. Anhand der Begründung muß man also annehmen, daß Zensursula persönliche Beziehungen zu jedem einzelnen der Journalisten unterhielt bzw. im Vorfeld festgelegt wurde, welcher Journalist zu der Vorführung eingeladen werden würde. Wie gut, daß wir eine unabhängige Presse haben.

Nach meinem leyenhaften Verständnis läßt sich aus der Begründung ableiten, daß Besitz und Beschaffung von KiPo zwar strafbar, der KiPo-Kinoabend hingegen legal ist, wenn persönliche Beziehungen zu den Teilnehmern bestehen.

Internetzensur on the way

Deutschland:

Hauptstadt Berlin, Regierungssitz Karlsruhe.

Bundestag beschließt Sperrlisten für Kinderpornografie, SPIEGEL ONLINE, 18.06.2009

Werdet aktiv, unterstützt die Piraten!: Ich waehle Piraten

Bundesregierung: Erschütternde Datenlage zu KiPo

Ihr wollt wissen, aufgrund welcher erschütternden Datenlage das Internet zensiert werden soll? Wohlan, lest weiter im ODEM.blog des Alvar Freude.

Die Bundesregierung hat keine Kenntnis, will aber sperren (11.06.09):

"Frage: In welchen Ländern steht Kinderpornographie bislang nicht unter Strafe?
Antwort: Dazu liegen der Bundesregierung keine gesicherten Kenntnisse im Sinne rechtsvergleichender Studien vor. [...]

Frage: Wie viele Server [...] stehen in Ländern, in denen Kinderpornographie nicht unter Strafe steht?
Antwort: [...] [Die Bundesregierung] hat keine Informationen über Serverstandorte in solchen Ländern.[...]

Frage: Über welche wissenschaftlichen Erkenntnisse verfügt die Bundesregierung im Zusammenhang mit der Verbreitung von Kinderpornographie [...]
Antwort: Die Bundesregierung verfügt über keine eigenen wissenschaftlichen Erkenntnisse. [...]

Frage: In welchem Umfang plant die Bundesregierung die vergabe einer wissenschaftlichen Studie über das Ausmaß und die Wege der Verbreitung von Kinderpornographie im Internet und Wege zur Effektiven Bekämpfung solcher Inhalte?
Antwort: Die Bundesregierung plant derzeit nicht die Vergabe einer wissenschaftlichen Studie. [...]

Frage: Welche Sperrlisten anderer Länder hat die Bundesregierung untersucht?
Antwort: Die Bundesregierung hat keine Sperrlisten untersucht. [...]

Frage: Auf welche Datengrundage stützt sich die Bundesregierung bei der Einschätzung des kommerziellen Marktes für Kinderpornographie in Deutschland?
Antwort: die Bundesregierung verfügt über keine detaillierte Einschätzung des kommerziellen Marktes für Kinderporngraphie in Deutschland. [...]

Frage: Wie Hoch schätzt die Bundesregierung die Gefahr ein, dass Anbieter und Interessenten von Kinderpornographie die Sperren für sich ausnutzen, um zu ermitteln, ob sie sich bereits im Fokus von Ermittlungen befinden? [...]
Antwort: Die Bundesregierung sieht hierin keine Gefahr. [...] [Anmerkung: sprich: technischer Sachverstand: Null.]"

Erschütternd,, nicht wahr?

Und nun ist es an euch, etwas zu tun: Unterstützt die Piraten durch eure Unterschrift!

MOGIS zeigt Wirkung [Update 21.05.2009]

Nachdem die Deutsche Hilfe E.V. bei Infratest dimap eine Umfrage in Auftrag gab, deren suggestive Fragestellung zu dem Ergebnis führte, daß 92% der Deutschen ein zensiertes Internet befürworten, gab der Verein Missbrauchsopfer Gegen InternetSperren (MOGIS) seinerseits eine, durch die Unterstützung zahlreicher Sympathisanten finanzierte, Umfrage beim selben Meinungsforschungsinstitut in Auftrag. Dabei kam heraus, daß 90% der Deutschen ein unzensiertes Internet bevorzugen (Artikel bei ZEIT Online). Siehe auch den Artikel bei heise.de, Konträre Umfrageergebnisse zu Kinderporno-Sperren

[Update 21.05.2009]

Da Infratest dimap die Ergebnisse der MOGIS-Umfrage aus unbekannten Gründen wieder offline nahm,stellt MOGIS die Ergebnisse dieser Umfrage nun selbst online (Format: PDF):
Umfrage Tabellen
Umfrage Grafiken

Unsere eigene Umfrage:

"(...) Um es kurz zu machen: nur 5% der Befragten wünschen sich “Sperren”, wenn auch “Löschen” als Wahlmöglichkeit zur Auswahl gestellt wird. Die Möglichkeit “Löschen” wird dann von 92% der Befragten gewählt. (...)"

Der NDR hat in seiner Sendung ZAPP einen sehr guten Beitrag zum Thema veröffentlicht. Den Videostream gibt es hier: Politiker-Pläne: Heftige Proteste gegen Sperrungen im Internet

[/Update 21.05.2009]

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Welche Partei stimmte der Überwachung zu? - Eine Übersicht

Patrick Breyer von datenspeicherung.de hat eine Liste zum Abstimmungsverhalten der Fraktionen des Deutschen Bundestages hinsichtlich der einzelnen Überwachungsgesetze erstellt und graphisch aufbereitet. Darin sieht man, ob und in welchen Fällen SPD, CDU/CSU, Grüne, die Linke, die FDP für oder gegen die Überwachung der Bürger gestimmt haben. Ich fand das Ergebnis überraschend.

Die SPD hat in 23 von 26 Fällen für die Überwachung der Bürger gestimmt. CDU/CSU hingegen "nur" in 19 von 26 Fällen. Die FDP in 9 von 25 Fällen und die Linke nur in 1 (einem) Fall. Noch deutlicher wird es, wenn man das Ganze in Prozenten darstellt. Die Zugestimmungsquote beträgt bei der SPD stramme 88%, bei CDU/CSU "nur" 73%, die FDP liegt bei 36%, Grüne bei 39% und die Linke tritt mit 4% in Erscheinung.
Es scheint, als sei der Überwachungsstaat eine sozialdemokratische Domäne. Die SPD ist bürgerfeindlicher als die neoliberale FDP. Das muß man sich mal vorstellen.

Vor allem aber muß man etwas tun, deshalb hier erneut die Links zur Versammlung "Grundgesetz lesen" am 23. Mai 2009 und zur Petition: Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten vom 22.04.2009, die derzeit bei rund 88.000 Unterzeichnern steht.

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Die Jingles zum Flashmob

Wäre doch was um z.B. die Ansage des Anrufbeantworters mal mit etwas sinnvollem zu befüllen, oder?

Gerade im scusiblog gefunden:
die Jingles zum Flashmob anläßlich des 60sten Geburtstages des Grundgesetzes.

Jingle N°1

Jingle N°2

Jingle N°3

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