Ich bin gegen den Download sogenannter Raubkopien. Doch ich bin für den freien Fluß von Informationen.Das heißt, wenn Websites wie piratebay.org gesperrt werden, halte ich das für falsch, denn in der Piratenbucht gibt es nicht nur Links auf sogenannte Raubkopien, sondern auch auf jede Menge Nicht-Raubkopien. Tatsächlich ist piratebay.org sowieso nur eine Suchmaschine, sowas wie Google. Ob Google auch gesperrt werden wird?
Gegenwärtig (07.10.2009, 11:00h) ist die Website www.piratebay.org aus Deutschland heraus über den ISP 1&1 nicht zu erreichen. Wohl aber über die URL http://eircombay.com/cgi-bin/nph-proxy.cgi/010100A/http/thepiratebay.org bzw. über http://eircombay.com
[Update 11:45h]
In einem Telephonat gab 1&1 an, die Site piratebay.org nicht zu sperren, es sei möglich, daß diese Sperre andernorts erfolge, worauf 1&1 jedoch keinen Einfluß habe.
[/Update]
Ich lehne sogenanntes Raubkopieren ab. Wenn der Künstler sagt, er will für seine Musik etc. $Euro haben, dann kann der Kunde das akzeptieren oder die Finger vom Werk des Künstlers lassen. Doch Webzensur geht einfach zu weit.
Ich zitiere mal wieder Lara Rogers
First they came...
First they came for the hackers.
But I never did anything illegal with my computer,
so I didn't speak up.
Then they came for the pornographers.
But I thought there was too much smut on the Internet anyway,
so I didn't speak up.
Then they came for the anonymous remailers.
But a lot of nasty stuff gets sent from anon.penet.fi,
so I didn't speak up.
Then they came for the encryption users.
But I could never figure out how to work PGP anyway,
so I didn't speak up.
Then they came for me.
And by that time there was no one left to speak up.
Wehret den Anfängen.